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E-Rechnung ab 2027 mit Stripe: Muss ich?

Stripe erstellt PDF-Rechnungen, aber keine XRechnung und keine ZUGFeRD-Rechnung. Ob Sie ab 1. Januar 2027 E-Rechnungen senden müssen, hängt an drei Fragen. Allgemeine Information, keine Steuerberatung. Stand: 3. November 2026.

Drei Fragen

  1. Stellen Sie Rechnungen an Unternehmen in Deutschland? Nur dann gilt die Sendepflicht. Die Pflicht gilt für in Deutschland ansässige Unternehmen. Rechnungen an Privatpersonen, an Kunden im Ausland und Kleinbetragsrechnungen bis 250 € sind nicht betroffen.
  2. Lag Ihr Umsatz 2026 über 800.000 €? Dann müssen Sie ab 1. Januar 2027 E-Rechnungen senden. Sonst ab 1. Januar 2028; bis dahin bleiben PDF-Rechnungen mit Zustimmung des Kunden erlaubt.
  3. Sind Sie Kleinunternehmer (§ 19 UStG)? Dann müssen Sie keine E-Rechnungen senden, aber wie alle Unternehmen seit 1. Januar 2025 empfangen können.

Ihre Antwort mit Format und Datum: E-Rechnungs-Check in drei Fragen.

Was Stripe selbst kann

Stripe Invoicing und Stripe Billing erzeugen Rechnungsdatensätze und ein PDF. Laut Stripe-Dokumentation entsteht die E-Rechnung über eine App aus dem Stripe App Marketplace. Ein PDF mit eingebettetem Bild oder Text ist keine E-Rechnung; zählt nur eine XRechnung oder eine ZUGFeRD-Rechnung ab Profil EN 16931.

Im Dezember 2026 erledigen

  • Vorjahresumsatz 2026 klären: über oder unter 800.000 €.
  • In Stripe jedem Geschäftskunden vollständige Rechnungsadresse und USt-IdNr. geben und Steuern einrichten; fehlende Adressen und Steuerangaben sind die häufigsten Fehler, die wir in Stripe-Rechnungen sehen.
  • Für Behörden die Leitweg-ID der Kunden sammeln.
  • Eine aktuelle Rechnung als XRechnung erzeugen und mit dem kostenlosen Validator gegen die offiziellen KoSIT-Regeln prüfen, oder eine Rechnung im E-Rechnungs-Generator erstellen.
  • Entscheiden, welche App ab Januar aus Stripe sendet. Unser Vergleich listet die Optionen mit Preisen.

Wird 2027 verschoben?

Den aktuellen, datierten Stand halten wir auf E-Rechnungspflicht: Verschiebung aktuell, zusammen mit dem BMF-Schreiben vom 15. Oktober 2026.

Invoiceer für Stripe

Invoiceer macht aus jeder finalisierten Stripe-Rechnung automatisch eine XRechnung oder ZUGFeRD-Rechnung, prüft sie mit den offiziellen Regeln und versendet sie. Die App ist bei Stripe in Prüfung. Auf die Warteliste und wir melden uns, sobald sie installierbar ist. Preise.

Invoiceer für Stripe: XRechnung, ZUGFeRD und Peppol aus jeder Stripe-Rechnung, geprüft mit den offiziellen Regeln. Kostenlos für 5 E-Rechnungen pro Monat.

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Häufige Fragen

Muss ich 2027 E-Rechnungen aus Stripe senden?

Ja, wenn Sie an Unternehmen in Deutschland fakturieren und Ihr Umsatz 2026 über 800.000 € lag. Sonst ab 1. Januar 2028. Kleinunternehmer müssen nicht senden.

Reicht die PDF-Rechnung von Stripe?

Bis Ende 2026 mit Zustimmung des Kunden, für kleinere Unternehmen bis Ende 2027. Danach brauchen Rechnungen an deutsche Unternehmen eine XRechnung oder ZUGFeRD-Rechnung (ab Profil EN 16931).

Muss ich E-Rechnungen schon empfangen können?

Ja. Seit 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können; ein E-Mail-Postfach genügt. Zum Lesen: unser kostenloser Viewer.

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