XRechnung aus Stripe-Rechnungen erstellen

Stripe erzeugt PDF-Rechnungen. Für die E-Rechnungspflicht brauchen Sie eine XRechnung oder ZUGFeRD-Rechnung. So bekommen Sie für jede Stripe-Rechnung automatisch eine gültige XRechnung, ohne Ihren Ablauf zu ändern.

Kann Stripe XRechnung?

Nein. Stripe Invoicing und Stripe Billing erzeugen Rechnungsdatensätze und ein PDF. Laut Stripe-Dokumentation entsteht die E-Rechnung über eine App aus dem Stripe App Marketplace oder über eine eigene Anbindung per API und Webhooks.

Wer braucht XRechnung, ab wann?

Für Rechnungen zwischen inländischen Unternehmen (B2B):

  • seit 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen E-Rechnungen empfangen können;
  • ab 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz E-Rechnungen versenden;
  • ab 1. Januar 2028 gilt das für alle.

Kleinbetragsrechnungen bis 250 € und Rechnungen von Kleinunternehmern sind ausgenommen. Öffentliche Auftraggeber verlangen XRechnung schon heute, meist mit Leitweg-ID. Details: E-Rechnungspflicht: Fristen.

Weg 1: eine App, die es automatisch erledigt

Installieren Sie eine E-Rechnungs-App aus dem Stripe App Marketplace. Mit Invoiceer wird jede Rechnung, die Sie in Stripe finalisieren, in Sekunden zur XRechnung oder, nach Wahl, zur ZUGFeRD-Rechnung. Sie wird mit den offiziellen KoSIT-Regeln geprüft und als Download-Link in den Metadaten der Rechnung abgelegt. Auf Wunsch geht sie per E-Mail an Ihren Kunden. Belgische Kunden erhalten aus derselben App Peppol-Rechnungen. Einrichtung in fünf Minuten: Anleitung.

Weg 2: selbst entwickeln

Webhook invoice.finalized abonnieren, Rechnung samt Kunde und Steuerdetails laden, auf das Datenmodell der EN 16931 abbilden und als XRechnung (UBL oder CII) serialisieren. Schwierig ist selten das XML selbst:

  • Steuerabbildung: Jeder Stripe-Steuersatz und Steuergrund muss zu einer USt-Kategorie werden (S, Z, E, AE Reverse Charge, K innergemeinschaftlich, G Export), wo nötig mit Befreiungsgrund.
  • Rundung: Positionssummen, USt-Aufschlüsselung und Gesamtbetrag müssen exakt nach BR-CO-10 bis BR-CO-17 aufgehen.
  • Deutsche Regeln (BR-DE): Ansprechpartner mit Telefon und E-Mail, Käuferreferenz (BT-10), Zahlungsanweisungen.
  • Prüfung: Jede Ausgabe mit dem offiziellen KoSIT-Validator testen. Unser kostenloser Validator nutzt dieselben Regeln.

Leitweg-ID für öffentliche Auftraggeber

Behörden leiten XRechnungen über die Leitweg-ID weiter, übermittelt als Käuferreferenz (BT-10). In Invoiceer tragen Sie sie einmal als Kunden-Metadaten leitweg_id in Stripe ein, oder pro Rechnung als Rechnungs-Metadaten buyer_reference.

Invoiceer für Stripe: XRechnung, ZUGFeRD und Peppol aus jeder Stripe-Rechnung, geprüft mit den offiziellen Regeln. Kostenlos für 5 E-Rechnungen pro Monat.

Zur Stripe-App Zur Anleitung

Häufige Fragen

Ist eine Stripe-PDF-Rechnung noch erlaubt?

Bis Ende 2026 ja, wenn Ihr Kunde zustimmt. Ab 2027 (über 800.000 € Vorjahresumsatz) bzw. 2028 (alle) müssen inländische B2B-Rechnungen E-Rechnungen sein, z. B. XRechnung oder ZUGFeRD.

XRechnung oder ZUGFeRD?

Beides sind E-Rechnungen im Sinne des Gesetzes. XRechnung ist reines XML und bei Behörden Standard. ZUGFeRD ist ein PDF mit eingebettetem XML und bleibt für Menschen lesbar. Siehe ZUGFeRD aus Stripe.

Wie prüfe ich, ob eine XRechnung gültig ist?

Laden Sie sie in unseren kostenlosen Validator. Er nutzt die offiziellen KoSIT-Regeln und erklärt jeden Fehler verständlich.

Kann ich eine XRechnung lesen?

Ja, mit unserem XRechnung-Viewer. Er zeigt die Rechnung als lesbares Dokument an.

Mehr: ZUGFeRD + Stripe